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Foto: Virgin Radio Switzerland
Frauen im Rap

Diese Frauen mischen die Rap-Szene ordentlich auf

Natürlich kennst du Loredana, Shirin David oder Nicky Minaj. Aber es gibt so viel mehr Frauen, die hotten Shit droppen und die du unbedingt kennen solltest.

Hava

Die 21-Jährige ist halb Bosnierin, halb Türkin und heißt eigentlich Dilara mit Vornamen. Hava ist ihr Zweitname, den sie als ihren Künstlernamen gewählt hat. Sie lebt in Deutschland, hat keine Tattoos und will auch keine. Ihre eisblauen Augen sind real und sind keine Kontaktlinsen.

Vor knapp einem Jahr hat die Newcomerin Hava mit ihrer damaligen Debüt-Single «Heartbreaker» einfach mal den Deutschrap auf den Kopf gestellt und tut es noch!

Eunique

Die 24-Jährige Hamburgerin, Tochter eines US-Amerikaners mit trinidadischen Wurzeln und einer in Hamburg geborenen Ghanaerin, wurde bekannt durch ein Freestyle-Rap-Video, dass sie 2015 auf Youtube hochgeladen hat.

Ihr erstes Album «Gift» kam 2018 raus. Fans warten bereits lange auf ihr nächstes Album «Vision». Doch das hat sie wegen eines Rechtsstreits mit ihrem alten Team gecancelt.

KeKe

Kiara Hollatko alias KeKe kam 2018 aus dem Nichts. Sie ist in Wien geboren und hat bereits mit 11 Jahren angefangen, Musik zu machen. Sie ist ausgebildete Jazz-Sängerin und war in ihrer Jugend Teil einer Band.

Die Rap-Karriere der 25-Jährigen startete eigentlich eher per Zufall. Ihr erster Track «Donna Selvaggia» entstand zuerst nur aus Spaß in einer Studio-Session. Doch dann schlug ihr Sound ein wie eine Bombe - das war der Startschuss. Das Ziel ihrer Musik sei es, zu zeigen, dass Frauen viele Facetten haben und man nicht eingeschränkt werden sollte. Die Mission ihrer Musik lautet, dass Frauen alles rappen dürfen.

Haiyti

Von Trap bis Cloudrap gibt es nichts, was die Hamburgerin ausgelassen hat. Wie eine Königin schreitet Haiyti aka Robbery aka Ovadoze aka Miami durch verwackelte Musikvideos, die mit dem Smartphone aufgezeichnet wurden.

Nebenbei rappt sie alle unter den Tisch. Ihr erstes Album floppte zwar, aber mit dem YouTube-Video «Szeneviertel» gelang ihr dann der Erfolg.

Ebow

Immer wenn man denkt, man hat die Münchner Architekturstudentin Ebow in einer Schublade verstraut, rappt sie sich wieder heraus.

Ihre Texte handeln von einer modernen, emanzipierten, muslimischen Frau die sich abgrenzen möchte von den bestehenden Klischees. Von Oldschool Beats bis hin zu orientalischen Klängen, Ebow wandert ganz selbstverständlich zwischen den Welten.

Nura

Die 31-jährige Nura sammelte bereits früh Band- und Bühnenerfahrung bei «The toten Crackhuren im Kofferraum» und beim Berliner Kneipenchor. Mit der Rapperin Juju gründete sie 2014 das Duo SXTN, mit dem sie erste Charterfolge hatte. Mit viel Krawall machten die beiden Rapperinnen Ansagen und erarbeiteten sich durch ihre Skills seit Jahren Respekt in der Szene.

Zwischen modernem Feminismus und Ansagen gegen Rassismus und Schubladendenken rappten die beiden Berlinerinnen konstant provokant und haben ihren Fussabdruck im Deutschrap hinterlassen. Im November 2018 wurde dann aber die Trennung von SXTN bekannt gegeben. Nura eröffnete ausserdem letztes Jahr das Openair Frauenfeld.

Princess Nokia (USA)

Princess Nokia? Noch nie gehört? Dann wird's höchste Zeit! Warum? Weil es im Hip Hop nicht viele gibt, die Rap-Skills so perfekt beherrschen und gleichzeitig allen sehr erfolgreich ans Bein pissen wie das Princess Nokia drauf hat. Ihr Sound ist vielfältig, vor allem aber vertritt sie mit ihrem Sound den Queer-Rap.

Ihre Konzerte sollen ein Safe-Space für Frauen, Queers und Transpersonen sein. Rap-Shows seien normalerweise Orte, bei dem Männer vor der Bühne den grossen Macker raushängen lassen und die Frauen irgendwo hinten stehen. «Ich wollte das wirklich ändern. Also habe ich begonnen, Räume zu schaffen, in denen Frauen bei Hip-Hop-Shows nach vorne kommen und sich sicher fühlen können.»

HAWA (USA)

HAWA ist erst 19 Jahre alt und ein Rising Star im Rap Business, denn sie hat bereits einige Hits raugehauen.

Die in Berlin geborene und zwischen Guinea, Frankreich und Amerika aufgewachsene, klassisch ausgebildete Künstlerin lebt heute in New York, wo sie sich als Komponistin beim angesehenen Philharmonic Orchestra bewiesen hat. Dies wurde ihr aber zu langweilig. Also kehrt sie dem Philharmonic Orchestra den Rücken und konzentriert sich auf ihre eigene Musik.

Lady Shocker (England)

Nur wenige Künstler können sich mit Lady Shocker messen. Denn sie ist eine erfahrene Texterin und Battle Rapperin mit fast zwei Jahrzehnten Erfahrung.

Ihr Sound überzeugt mit schnellen Pointen, beissendem Witz und einer spielerischen Seite. Lady Shocker dropt immer wieder neuen Sound, deshalb solltes du sie unbedingt auf dem Radar haben.

Shaybo (England)

Die Rapperin Shaybo ist kein Neuling in der Rap-Szene. Seit ihrer Jugend hat sie sich mit Rap beschäftigt. Sie ist kein unbeschriebenes Blatt in der britischen Rap-Szene.

Im Südosten von England aufgewachsen, mischt sie die britische Rap-Szene mit ihren messerscharfen und freshen Lyrics auf. Die 23-Jährige ist bereits ein alter Hase im Business. Schon mit 13 Jahren begann sie zu rappen.

Quelle: Virgin Radio Switzerland